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Hörspiele gratis onlineDas jeweilige Hörbuch wird über eine Flashdatei aufgerufen, es kann einen Moment dauern.Außerdem solltest Du den aktuellen Flash-Player installiert haben. Falls Du ihn nicht hast, kriegst Du ihn HIER Das Erwachenvon Yvonne Janice DelormeDie großen Baumaschinen hatten aufgehört zu lärmen. Langsam leerte sich die Baustelle. Es war Sommer und die Sonne schien heiß und hell. Etwas abzureißen dauerte seine Zeit und niemand ging dabei besonders vorsichtig vor. Aus diesem Grund hatte auch niemand bemerkt, dass man aus Versehen einen Zugang freigelegt hatte. Die Sonne wanderte wie jeden Tag. Irgendwann drang ein Lichtstrahl in das alte, verborgene Gewölbe. Sanft und leicht berührte er alles, was er traf, glitt immer weiter durch den Raum und berührte am Ende auch sie. So lange hatte sie dort gelegen, im Dunkeln, von Allen verlassen, dass sie es erst gar nicht wahrnahm.
Der Ruf des Blutesvon Yvonne Janice DelormeWieder einmal ist es Nacht und wieder einmal liege ich im Dunkeln. Statt der Ruhe und des Schlafes nach dem ich mich so sehne, finde ich nur Unruhe. Mein Herz schlägt in einem pochenden Rhythmus. Als würden Trommeln durch die Dunkelheit klingen. Ich drehe mich zur anderen Seite, immer noch die finstere Wahrheit ignorierend. Der Ruf des Blutes wird siegen. Ich werde aufstehen und ihm folgen.
Lebendig begrabenvon Yvonne Janice DelormeEr öffnete die Augen. Um ihn herum herrschte eine Art Dunkelheit, die schwärzer war, als alles, was er kannte. Es dauerte eine Weile bis er sich erinnerte, wo er war und wie er dort hinkam. Mit den Händen tastete er herum. es roch nach Lavendel, ein Geruch den er von jeher verabscheut hatte. Links und rechts waren die Wände direkt neben ihm, über ihm die Decke cirka dreißig Zentimeter weg. Yvonne Janice Delorme
Die Bedrohungvon Yvonne Janice DelormeDer erste Brief lag unauffällig und unspektakulär in der Post. Fensterlos, zwischen einer Rechnung und einem Spendenaufruf. Da er auch keinen Absender hatte, blieb er erst einmal liegen. Erst als auch die Werbung angesehen wurde, kam auch seine Zeit. Der Text war handgeschrieben. Die Schrift geschwungen, gut lesbar und wie er vermutete weiblich. Der Inhalt war kurz und prägnant: "Ich finde Dich, egal in welchem Rattenloch Du Dich auch versteckst!"
Der letzte Abendvon Yvonne Janice DelormeDieser Barjob war genau das Richtige. Lange Nächte, schöne Frauen, immer Trubel. Mike liebte es, er konnte in Fashionklamotten arbeiten und oft genug ließ sich eine einsame Schöne verführen. Schade, dass es nur Saisonarbeit war, doch die Trinkgelder waren so gut, dass es sich trotzdem lohnte. Ein Studium musste eben auch finanziert werden. Nach knapp zwei Wochen sah er sie zum ersten Mal. Sie war circa fünfunddreißig, hatte die Art natürlicher Schönheit, die man kaum noch fand.
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